Meteoriten - Bomben aus dem All!

Meteoriten bzw. Asteroiden (besonders große Objekte aus dem Weltall) mit mehreren hundert Metern bis zu 15 Kilometern im Durchmesser haben in der Erdgeschichte immer wieder zu Katastrophen in der Natur und zum Aussterben von Tierarten bis über 50% geführt; am bekanntesten sind die Folgen des Einschlags eines Riesenfelsen (über 15 Km im Durchmesser) aus dem Weltall auf die Halbinsel Yukatan im heutigen Mexiko. Dabei ist ein Krater von fast 200 Km Durchmesser entstanden. Die ausgelösten Brände, Erdbeben und Vulkanausbrüche und deren Folgen führten letztlich zum Aussterben der Dinosaurier. Erst danach hatten die Säugetiere die Chance, sich weiter zu entwickeln, wobei am Ende dieser Entwicklungskette u. a. der Mensch folgte.

Zum Thema „Meteoriten – Bomben aus dem All“ zeigen die Museumsmacher 4,6 Milliarden Jahre alte Meteoriten aus Argentinien, aus der Sahara, aus Schweden und aus Sibirien/Russland. Das größte Exemplar als Teil einer Masse von 18 Tonnen aus dem Weltall wiegt 23 Kg und wurde von Indianern im Jahr 1576 entdeckt und ist vor ca. 5000 Jahren im mittleren Norden des heutigen Argentiniens aufgeschlagen; dabei entstand ein Krater von fünf Metern Tiefe und 70 Metern im Durchmesser.


Eine Sensation im Urzeitmuseum

Am 15. Februar 2013 explodierte um 9:22 Uhr am Morgen über der Region um Chelyabinsk/Russland ein Asteroid und ein Meteoriten-„Regen“ fiel auf das  Uralgebiet 1500 Km östlich von Moskau. Die heftige Explosion richtete große Schäden an Gebäuden an; dabei wurden fast 1500 Menschen verletzt: Einer dieser Steinmeteoriten (Chondrit) aus der Urzeit der Entstehung des Weltalls ist ebenfalls im Urzeitmuseum zu sehen.

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